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Auch die Fahrzeuge der Daimler-AG sind vom Abgasskandal in erheblichem Umfang betroffen. Nachdem ursprünglich noch jegliche Manipulation geleugnet wurde, wurden zwischenzeitlich mehrere Rückrufe durch das Kraftfahrt-Bundesamt gegen die Daimler AG angeordnet. Hintergrund ist der, dass Daimler, laut übereinstimmender Presseberichte, wohl eine Vielzahl verschiedener Ab- schalteinrichtungen verwendet hat. Im Einzelnen wurden wohl folgende Funk- tionen verwendet: Kühlmittel Solltemperatur-Regelung: Laut "Bild am Sonntag", soll bei zahl- reiche Modelle wie C- und E-Klasse mit insgesamt mehr als 700.000 Fahr- zeugen eine unzulässige Software, namentlich eine sogenannte "Kühlmittel-Solltemperatur-Regelung" verbaut sein. Sie hält den Kühlmittel- kreislauf künstlich kälter, verzögert die Aufwärmung des Motoröls und sorgt so dafür, dass beim gesetzlichen Prüf- zyklus der Grenzwert für Stickoxide von 180 Milligramm pro Kilometer einge- halten wird. Im Straßenbetrieb werde die Funktion dagegen deaktiviert und der Grenzwert überschritten. Ähnliche Softwarefunk- tionen hatten auch bei dem Abgas- skandal von Volkswagen eine Rolle gespielt. Slipguard Funktion: Laut Ermittlern der US-Behörden verwendet Daimler darüber hinaus in einigen Modellen eine sogenannte „slipguard“-Funktion. Die im Fahrzeug- kontrollsystem implementierte Funk- tion erkennt anhand von Geschwindig- keit oder Beschleunigungswerten, ob das Fahrzeug auf einem Prüfstand steht, und kann die „AdBlue“-Dosie- rung beeinflussen. Thermofenster: Thermofenster werden in nahezu sämtlichen Dieselfahrzeugen ver- wendet. Von einem Thermofenster spricht man dann, wenn die Abgas- reinigung in einem Fahrzeug in be- stimmten Temperaturbereichen zu- rückgefahren wird. Durch die Hersteller wird dies mit dem Bauteileschutz bzw. der Gefahr der Versottung des Systems begründet. Nach den einschlägigen EU- Verordnungen dürfen derartige inner- motorische Maßnahmen jedoch nur im Ausnahmefall verwendet werden. Die bei der Daimler-AG verwendeten Thermofenster führen laut einiger Berichte allerdings dazu, dass die Ab- gasreinigung in einem Bereich unter 17 Grad und über 30 Grad vollständig ab- geschaltet wird. Da in Deutschland eine Jahresdurchschnittstemeperatur von ca. 8 Grad Celsius herrscht, wurde von der Daimler AG wohl die Ausnahme zur Regel gemacht. Bit 13 Die Funktion „Bit 13“ sorge dafür, dass das Fahrzeug in den dreckigen Modus schaltet, sobald der Motor 16 Gramm NOx ausgestoßen hat. Dies entspreche der Dauer des sogenannten Highway- Testzyklus. Bit 14 „Bit 14“ schalte unter bestimmten Tem- peratur- und Zeitumständen in den Schmutzmodus. Dies sei Angeblich günstig für einen anderen Prüfzyklus („FTP-75 warm“). Bit 15: Die Funktion „Bit 15“ sei so program- miert, dass die Abgasnachbehandlung nach 26 Kilometern den sauberen Modus verlässt. Hierdurch wurde die Einhaltung der Abgaswerte bei dem zweifachen „US06“-Test erreicht. Dementsprechend liegt auch bereits eine Vielzahl von Urteilen gegen die Daimler-AG vor, in welchen diese aufgrund der Verwendung unzuläs- siger Abschalteinrichtungen zum Schadenersatz verurteilt wurde. Folgende Fahrzeuge sind wohl betroffen: Mercedes A-Klasse A 200 CDI (Euro 6) Mercedes V250 2.1 (Euro 6) Mercedes C 220 D (Euro 5) Mercedes C 250 d T-Modell (Euro 6) Mercedes E220 Bluetec T-Modell (Euro 6) Mercedes E 220 d Limousine mit neuer Motorengeneration (Euro 6) Mercedes Vito: 1,6 Liter-Diesel und 2,2- Liter Diesel (OM 622 und OM 651), Baujahr seit 06/2015 bzw. 09/2014 bis 09/2016 (2,2 Liter Diesel) Mercedes C-Klasse: C 180 d/C 200 d bzw. C 180 BlueTEC/ C 200 BlueTEC (08/2014 bis 05/2018 ) sowie C 220 d/C 250 d bzw. C 220 BlueTEC, C 250 BlueTEC, 12/2013 bis 05/2018 Mercedes E-Klasse: E 350 BlueTEC / E 350 d (nur Coupé, C207), 02/2013 bis 12/2016 Mercedes GLC: GLC 220 d/GLC 250 d, 06/2015 bis 06/2018 Mercedes S-Klasse: S 300 BlueTEC HYBRID / S 300 h (OM 651, 12/2013 bis 09/2016) Mercedes ML-Klasse: ML 250 BlueTEC, eventuell auch GLE 250 d (11/2011 bis 06/2015) Mercedes G-Klasse: G 350 d (OM 642), 09/2015 bis 12/2015 Mercedes GLK 220CDI und 250CDI (2012 bis 2016)
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