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Erbrecht
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HFS Rechtsanwälte Seestraße 16 71638 Ludwigsburg Tel: 07141 - 91116 0 Fax: 07141 - 91116 29
unsere Bürozeiten: Montag - Freitag | 9:00 bis 12:30 | 13:30 bis 17:00
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Dank der modernen Medizin werden statistisch gesehen die Menschen immer älter und können dadurch ihren Lebens- abend nach einem erfolgreichen Arbeitsleben noch längere Zeit genießen. Es ist daher verständlich, dass der Gedanke an das Sterbenmüssen so weit wie möglich nach hinten verschoben wird. Aber genau hierin liegt die Kehrseite der Medaille. Mit zu- nehmendem Alter wächst beispielsweise die Gefahr, selbst an der weit verbreiteten Altersdemenz zu erkranken und dann unter Umständen nicht mehr oder nur noch partiell in der Lage zu sein, sein Nachlaß unbeschränkt und den eigenen Wünschen entsprechen zu regeln. Die Frage nach der Geschäftsfähigkeit und Testierfähigkeit wird somit re- levant. Aber auch bei einem plötzlich eintretenden Umstand – Verkehrsunfall, Skiunfall, Schlaganfall etc. - können Probleme auftauchen. Es gibt also eigentlich keinen Grund dafür, sich nicht jetzt mit diesem Thema zu beschäftigen. Tut man dies nicht, so tritt im Falle des Versterbens die gesetzliche Erbfolge ein. Die gesetzliche Erbfolge entspricht jedoch häufig nicht den eigenen Wünschen des Erblassers. Hinzu kommt, dass es nicht wenige Fehlvorstellungen über deren Folgen gibt. Beispielsweise wird häufig bei einer Heirat irrtümlich angenommen, dass die gesetzliche Erbfolge darin besteht, dass der überlebende Ehepartner grundsätzlich Alleinerbe wird und er automatisch das gesamte Vermögen erhält. Dies ist aber nicht der Fall. Grundsätzlich empfehlen wir daher, sich zunächst folgende Frage zu stellen: Ist meine Ehefrau oder mein Ehemann finanziell abgesichert, wenn mir was passieren sollte? Möchte ich, dass meine Ehefrau oder mein Ehemann Alleinerbe werden soll und meine Kinder erst nach dessen Versterben das Erbe erhalten sollen? Möchte ich anderen Personen, beispielsweise Nichten und Neffen oder einer dritten Person etwas zukommen lassen? Sollen konkrete Gegenstände eine bestimmte Person bekommen? Auch wenn ich nicht verheiratet bin. Möchte ich beispiels- weise meinem Lebenspartner oder meiner Lebenspartnerin oder einer mir wichtigen Person etwas zukommen lassen? Natürlich gibt es eine Reihe weiterer Fragen, die gestellt werden können. Das Vorbezeichnete kann zunächst einmal ein Anfang für die Fragestellung sein, ob ein Handlungs- bedarf besteht oder nicht. Gerade bei der Eheschließung empfehlen wir, immer auch gleich die erbrechtliche Seite mit abzudecken. Sei es in Form eines sogenannten Berliner Testaments oder eines Ehe- gattentestaments oder einer anderen erbrechtlichen Re- gelung. Und dies unabhängig davon, ob bereits eigene Kinder das Licht der Welt erblickt haben oder ein Kinder- wunsch geplant ist. Denn verstirbt unerwartet und plötzlich einer der Ehepart- ner, so läuft der verbliebene Ehegatte Gefahr, mit Erbrechts- ansprüchen von Kindern oder im Falle einer kinderlosen Ehe mit Erbrechtsansprüchen von nahen Verwandten des Erb- lassers konfrontiert zu werden. Um diesen Fall erst gar nicht eintreten zu lassen, wird in Deutschland nach wie vor und überwiegend das sogenannte Berliner Testament gewählt. Beim Berliner Testament setzen sich die Ehepartner gegen- seitig zum Alleinerben ein. Die Kinder werden dabei zu Schlusserben nach dem Versterben des letzten Ehepartners eingesetzt. Hintergrund dieser Sonderform des Testaments ist, dass der überlebende Ehepartner zunächst finanziell abgesichert sein soll. Im Blick sollte man jedoch behalten, dass auch ein Berliner Testament nicht unproblematisch ist. Vor allem ist hier die Bindungswirkung zu nennen. D.h. viele der gemeinsam getroffenen Entscheidungen und Verfügungen können nach dem Tode eines der Ehepartner nicht mehr einseitig durch den verbliebenen Ehepartner geändert werden. Ein Berliner Testament oder Ehegattentestament mit seinen letztwilligen Verfügungen sollte daher sorgfältig erarbeitet und präzise formuliert werden, um dem verbliebenen Ehe- partner nach Eintritt des Erbfalles eine erbrechtliche Aus- einandersetzung so weit wie möglich zu ersparen. Eine andere Möglichkeit als ein Testament ist der Erbvertrag. Dieser kann jedoch nicht einseitig wieder geändert werden, da beide Parteien in der Regel gegenseitige Verpflichtungen eingehen. Er kann jedoch eine Alternative beispielsweise für Unternehmer oder auch für unverheiratete Paare sein, um eine sinnvolle Regelung ihres Vermögens vorzunehmen. Aber auch hier ist zu beachten, dass ein Erbvertrag eine hohe Bindungswirkung entfaltet, so dass eine einmal ge- troffene Vereinbarung ohne die Zustimmung des Vertrags- partners gar nicht oder nur schwer wieder abgeändert werden kann. Es sollte daher zwingend darauf geachtet werden, entsprechende Änderungs- oder Ausstiegsklauseln in den Erbvertrag mit aufzunehmen. Anders als ein Testa- ment - wie beispielsweise das Berliner Testament – muss ein Erbvertrag notariell beglaubigt werden. Aber auch für ein Testament müssen formale Bedingungen beachtet werden. So gibt es auf der einen Seite grundsätzlich die Möglichkeit, ein notarielles Testament erstellen zu lassen. Dieses muss aber zwingend bei einem Notar erfolgen. Auf der anderen Seite besteht die Möglichkeit, selbst ein handschriftliches Testament zu fertigen. Beim handschriftlichen Testament muss jedoch beachtet werden, das dieses vollständig eigenhändig vom Erblasser geschrieben werden muss. Es geht daher nicht, dass das Testament maschinenschriftlich (Schreibmaschine, Computer etc.) erstellt und anschließend unterschrieben wird. Zudem ist beim handschriftlichen Testament wichtig, dass dieses mit einer Unterschrift sowie dem Ort und das Datum zu versehen ist. Auch sollten die darin enthaltenen Verfügungen so präzise wie möglich formuliert sein und keinen Raum für Inter- pretationen lassen, um spätere erbrechtliche Auseinander- setzungen unter den verbliebenen Erben zu verhindern. Da zu erwarten ist, dass in Deutschland die Zahl der Erb- schaftfälle und somit auch der erbrechtlichen Auseinander- setzungen steigen werden, liegt es auf der Hand, aktiv und zeitnah seine Angelegenheiten zu regeln. Aus unserer Erfahrung ist es wichtig, frühzeitig auch mit allen betroffenen Personen zu sprechen und einen offenen Dialog zu führen. Dies hilft in vielen Fällen schon weiter, um eventuellen Zwistigkeiten unter Geschwistern, den Eltern und anderen Personen zu begegnen. Auch sollte in regelmäßigen Abständen überprüft werden, ob die einmal getroffene letztwillige Verfügung oder das Testament noch den aktuellen Gegebenheiten entspricht. Hat sich beispielsweise nach der Testamentserstellung der Kinderwunsch erfüllt oder leben etwa die Ehepartner wieder getrennt usw., so sollte in jedem Falle eine Überprüfung vor- genommen und unter Umständen das Testament diesen Umständen angepasst werden. Ist der Erbfall dann eingetreten, so ist eine einvernehmliche Erbauseinandersetzung wünschenswert und grundsätzlich vorzuziehen. Leider kommt es jedoch nicht selten vor, dass sich die Erben untereinander streiten. Hier hilft dann meist nur noch der Weg zum Anwalt, der mit fachkundigem Rat und anwaltlicher Unterstützung weiter- helfen kann. Die HFS Rechtsanwälte beraten Sie in den Fragen des Erb- rechts. Gerne helfen wir Ihnen auch in einem unverbind- lichen Erstgespräch weiter. Rufen Sie uns an oder senden Sie uns eine Email. Natürlich können Sie auch gleich einen Termin für eine persönliche Erstberatung mit uns vereinbaren.
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Fragen zum Erbrecht sind regelmäßig Testament und Erbvertrag Enterbung und Pflichtteil Ausschlagung des Testaments - bei Überschuldung Anfechtung des Testaments Testamentsvollstreckung
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Tut man dies nicht, so tritt im Falle des Versterbens die gesetzliche Erbfolge ein. Die gesetzliche Erbfolge entspricht jedoch häufig nicht den eigenen Wünschen des Erblassers. Hinzu kommt, dass es nicht wenige Fehl- vorstellungen über deren Folgen gibt. Beispielsweise wird häufig bei einer Heirat irrtümlich angenommen, dass die gesetzliche Erbfolge darin besteht, dass der überlebende Ehepartner grundsätzlich Alleinerbe wird und er automatisch das gesamte Vermögen erhält. Dies ist aber nicht der Fall. Grundsätzlich empfehlen wir daher, sich zunächst folgende Frage zu stellen: Ist meine Ehefrau oder mein Ehemann finanziell abgesichert, wenn mir was passieren sollte? Möchte ich, dass meine Ehefrau oder mein Ehemann Alleinerbe werden soll und meine Kinder erst nach dessen Versterben das Erbe erhalten sollen? Möchte ich anderen Personen, wie beispielsweise Nichten und Neffen oder einer dritten Person etwas zukommen lassen? Sollen konkrete Gegenstände eine bestimmte Person bekommen? Auch wenn ich nicht verheiratet bin. Möchte ich beispielsweise meinem Lebenspartner oder meiner Lebens- partnerin oder einer mir wichtigen Person etwas zukommen lassen? Natürlich gibt es eine Reihe weiterer Fragen, die gestellt werden können. Das Vorbezeichnete kann zunächst einmal ein Anfang für die Fragestellung sein, ob ein Handlungsbedarf besteht oder nicht. Gerade bei der Eheschließung em- pfehlen wir, immer auch gleich die erbrechtliche Seite mit abzudecken. Sei es in Form eines Berliner Testaments oder eines Ehegattentestaments oder einer anderen erbrechtlichen Rege- lung. Und dies unabhängig davon, ob bereits eigene Kinder das Licht der Welt erblickt haben oder ein Kinder- wunsch geplant ist. Denn verstirbt unerwartet einer der Ehepartner, so läuft der verbliebene Ehegatte Gefahr, mit Erbrechts- ansprüchen von Kindern oder im Falle einer kinderlosen Ehe mit Erbrechtsansprüchen von nahen Verwandten des Erblassers kon- frontiert zu werden. Um diesen Fall erst gar nicht eintreten zu lassen, wird in Deutschland nach wie vor und überwiegend das sogenannte Berliner Testament gewählt. Beim Berliner Testament setzen sich die Ehepartner gegenseitig zum Alleinerben ein. Die Kinder werden dabei zu Schlusserben nach dem Versterben des letzten Ehepartners eingesetzt. Hintergrund dieser besonderen Form des Testaments ist, dass der überlebende Ehepartner zunächst finanziell abgesichert sein soll. Im Blick sollte man jedoch behal- ten, dass auch ein Berliner Testament nicht unproblematisch ist. Vor allem ist hier die Bindungswirkung zu nennen. D.h. viele der gemeinsam getroffenen Entscheidungen und Verfügungen kön- nen nach dem Tode eines der Ehe- partner nicht mehr einseitig durch den verbliebenen Ehepartner geändert werden. Ein Berliner Testament oder Ehegatten- testament mit seinen letztwilligen Ver- fügungen sollte daher sorgfältig er- arbeitet und präzise formuliert werden, um dem verbliebenen Ehe- partner nach Eintritt des Erbfalles eine erbrechtliche Auseinandersetzung so weit wie möglich zu ersparen. Eine andere Möglichkeit als ein Testament ist der Erbvertrag. Dieser kann jedoch nicht einseitig wieder geändert werden, da beide Parteien in der Regel gegenseitige Verpflichtungen eingehen. Er kann jedoch eine Alter- native beispielsweise für Unternehmer oder auch für unverheiratete Paare sein, um eine sinnvolle Regelung ihres Vermögens vorzunehmen. Aber auch hier ist zu beachten, dass ein Erb- vertrag eine hohe Bindungswirkung entfaltet, so dass eine einmal getrof- fene Vereinbarung ohne die Zustim- mung des Vertragspartners gar nicht oder nur schwer wieder abgeändert werden kann. Es sollte daher zwingend darauf geachtet werden, entsprechende Änderungs- oder Ausstiegsklauseln in den Erbvertrag mit aufzunehmen. Anders als ein Testament - wie z.B. das Berliner Testament – muss ein Erbver- trag notariell beglaubigt werden. Aber auch für ein Testament müssen formale Bedingungen beachtet werden. So gibt es auf der einen Seite grundsätzlich die Möglichkeit, ein notarielles Testament erstellen zu lassen. Dieses muss aber zwingend bei einem Notar erfolgen. Auf der anderen Seite besteht die Möglichkeit, selbst ein hand- schriftliches Testament zu fertigen. Beim handschriftlichen Testament muss jedoch beachtet werden, das dieses vollständig eigenhändig vom Erblasser geschrieben werden muss. Es geht daher nicht, dass das Testament maschinenschriftlich (Schreibmaschine, Computer etc.) erstellt und anschließend unter- schrieben wird. Zudem ist beim handschriftlichen Testament wichtig, dass dieses mit einer Unterschrift sowie dem Ort und das Datum zu versehen ist. Auch sollten die darin enthaltenen Verfügungen so präzise wie möglich formuliert sein und keinen Raum für Interpretationen lassen, um spätere erbrechtliche Auseinandersetzungen unter den verbliebenen Erben zu verhindern. Da zu erwarten ist, dass in Deutschland die Zahl der Erbschaftfälle und somit auch der erbrechtlichen Auseinandersetzungen steigen werden, liegt es auf der Hand, aktiv und zeitnah seine Angelegenheiten zu regeln. Aus unserer Erfahrung ist es wichtig, frühzeitig auch mit allen betroffenen Personen zu sprechen und einen offenen Dialog zu führen. Dies hilft in vielen Fällen schon weiter, um eventuellen Zwistigkeiten unter Ge- schwistern, den Eltern und anderen Personen zu begegnen. Auch sollte in regelmäßigen Abständen überprüft werden, ob die einmal ge- troffene letztwillige Verfügung oder das Testament noch den aktuellen Gegebenheiten entspricht. Hat sich beispielsweise nach der Testaments- erstellung der Kinderwunsch erfüllt oder leben etwa die Ehepartner wieder getrennt usw., so sollte in jedem Falle eine Überprüfung vorgenommen und unter Umständen das Testament diesen Umständen angepasst werden. Ist der Erbfall dann eingetreten, so ist eine einvernehmliche Erbauseinander- setzung wünschenswert und grund- sätzlich vorzuziehen. Leider kommt es jedoch nicht selten vor, dass sich die Erben untereinander streiten. Hier hilft dann meist nur noch der Weg zum Anwalt, der mit fachkundigem Rat und anwaltlicher Unterstützung weiter- helfen kann. Die HFS Rechtsanwälte beraten Sie in den Fragen des Erbrechts. Gerne helfen wir Ihnen auch in einem unverbindlichen Erstgespräch weiter. Rufen Sie uns an oder senden Sie uns eine Email. Natürlich können Sie auch gleich einen Termin für eine persönliche Erstberatung mit uns vereinbaren.
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Fragen zum Erbrecht sind regelmäßig Testament und Erbvertrag Enterbung und Pflichtteil Ausschlagung des Testaments etwa bei Überschuldung Anfechtung des Testaments Testamentsvollstreckung
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