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Filmfonds/Medienfonds: MMP Filmbeteiligungsfonds
LG Stuttgart verurteilt LBBW zur Rückabwicklung

Wir vertreten seit geraumer Zeit die Auffassung, dass Anleger der Filmbeteiligungsfonds „MMP Investitions GmbH & Co. 2002 KG“ und „MMP Beteiligungs GmbH & Co. 2003 KG“ die Möglichkeit haben, über einen Widerruf der Anteilsfinanzierung eine Rückabwicklung der Beteiligung gegenüber der LBBW vorzunehmen.

Zwischenzeitlich haben die HFS Rechtsanwälte eine Vielzahl von Klagen beim LG Stuttgart gegen die LBBW für die von ihnen vertretenen Anleger eingereicht.

Das LG Stuttgart hat in bereits drei von den HFS Rechtsanwälten begleiteten Verfahren die LBBW verurteilt, den Anlegern einen Betrag in Höhe der vollen Bareinlage zu erstatten.

In den von den HFS Rechtsanwälten erstrittenen Urteilen (noch nicht rechtskräftig) stellte das LG Stuttgart zutreffend fest, dass die bei den MMP Filmbeteiligungsfonds verwandten Widerrufsbelehrungen fehlerhaft waren. Die Widerrufsfrist hatte somit noch nicht zu laufen begonnen. Der Widerruf gegenüber der LBBW – als Rechtsnachfolgerin der Sachsen-LB Girozentrale – konnte daher noch rechtswirksam erklärt werden.

Auch in den weiteren anhängigen Verfahren gegen die LBBW vor dem LG Stuttgart wurde diese Auffassung bislang von sämtlichen, mit diesen Angelegenheiten befassten Richtern  bestätigt, nach der keine ordnungsgemäße Widerrufsbelehrung bei den MMP Filmbeteiligungsfonds vorlag und folglich der Widerruf der Anteilsfinanzierung noch rechtswirksam erklärt werden konnte. Rechtsfolge ist, dass die LBBW den geschädigten Anlegern mindestens einen Betrag in Höhe der geleisteten Bareinlage erstatten muss.

Da vorliegend für sämtliche Anleger der MMP Investitions GmbH & Co. 2002 KG sowie der MMP Beteiligungs GmbH & Co. 2003 KG dieselben fehlerhaften Widerrufsbelehrungen verwandt wurden, raten wir allen Anlegern, die Möglichkeit der Durchsetzung ihrer Ansprüche rechtlich prüfen zu lassen und bestehende Ansprüche geltend zu machen. Scheuen Sie sich nicht, mit uns Kontakt aufzunehmen.