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Filmfonds/Medienfonds: N1 European Film Produktions GmbH & Co.KG
LG Wuppertal verurteilt Bank zum Schadenersatz

Das Landgericht Wuppertal hat in einem aktuellen Urteil vom 01.09.2010 eine Bank zum Schadenersatz verurteilt, da die Bank den geschädigten Kunden nicht über die Provisionen / Rückvergütungen ("kick-backs") aufgeklärt hatte.

Nachdem das Gericht das Bestehen eines Beratungsvertrages festgestellt hatte, sah es eine Schadenersatzpflicht der beklagten Bank schon wegen der Nichtaufklärung des Anlegers über die Provisionen / Rückvergütungen als gegeben an. Ob weitere Beratungsfehler der Bank vorgeworfen werden können, konnte somit dahinstehen. In Übereinstimmung mit der herrschenden Rechtsprechung war nach Ansicht des Gerichts die beklagte Bank verpflichtet, ihren Kunden im Rahmen der Beratung über die konkrete Höhe der der Bank gezahlten Provision aufzuklären. Da sie dies jedoch nicht getan hatte, war die Bank daher zum Schadenersatz zu verurteilen. Nach zutreffender Ansicht des Gerichts hatte die Bank gegen ihre Pflicht aus dem Beratungsvertrag verstoßen, ohne sich dabei auf den Fondsprospekt berufen zu können.

Das aktuelle Urteil des Landgericht Wuppertal folgt somit konsequent der zwischenzeitlichen ganz herrschenden Meinung in der Rechtsprechung, nach der Banken gerade deswegen zum Schadenersatz gegenüber ihren Kunden zu verurteilen sind, da sie es versäumt hatten, ihren Kunden über die ihnen in Aussicht gestellten erheblichen Provisionen zu informieren.

Sollten auch Sie durch eine Beratung und Empfehlung einer Bank sich an einem Film- / Medienfonds, wie den N1 European Film Produktions GmbH & Co.KG beteiligt und ihr Geld verloren haben, scheuen Sie sich nicht, mit uns Kontakt aufzunehmen.