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Sachsenfonds: MMP Filmbeteiligungsfonds II
Verlust der Bareinlage - Schadenersatz

In den Jahren 2002-2004 investierten Anleger insgesamt ca. 55 Millionen Euro in den Filmbeteiligungsfonds II (MMP Investitions GmbH & Co. 2002 KG und MMP Beteiligungs GmbH & Co. 2003 KG) des Initiators Sachsenfonds. Die von den Anlegern geleisteten Bareinlagen sind verloren.

Wie sich zwischenzeitlich herausgestellt hatte, war Hintergrund der schlechten Performance des Fonds, dass die produzierten Filme weit hinter den Erwartungen zurückblieben. Die Zeichner, die sich an den zwei vorgenannten Gesellschaften zur Produktion und Auswertung der Filmprojekte beteiligt hatten, sind nunmehr die Leittragenden, da ihre Bareinlagen vollständig vernichtet wurden.

Auch konnten wir mittlerweile in Erfahrung bringen, dass die Fondsbeteiligungen u.a. durch Banken ihren Kunden empfohlen wurde, ohne dabei regelmäßig die Anleger über die hohen Rückvergütungen aufzuklären, welche für die Vermittlung der Beteiligungen gezahlt wurden.

Für die jeweiligen Anleger bestehen hierdurch gute Möglichkeiten, die Beteiligungen rückabzuwickeln. Der Bundesgerichtshof hat beispielsweise mit Beschluss vom 20.01.2009 entschieden, dass beratende Banken gegenüber den jeweiligen Anlegern zum Schadenersatz verpflichtet sind, wenn sie diese nicht über die in Aussicht gestellten Provisionen aufgeklärt haben. Denn der jeweilige Anlageinteressent muss über das wirtschaftliche Interesse seines Vertragspartners an der Vermittlung der Kapitalanlage aufgeklärt werden, um selbst einschätzen zu können, ob die Beteiligung nur empfohlen wird, damit dieser daran verdient oder weil die Anlage tatsächlich für ihn geeignet ist. Darüber hinaus sollte auch im Einzelfall ein Schadenersatzanspruch dahingehend geprüft werden, ob die einzelnen Zeichner von ihren Beratern nicht ausreichend über die konkreten Chancen und Risiken der Beteiligung aufgeklärt wurden bzw. die Anlage nicht für die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse des Zeichners geeignet war. Denn der Bundesgerichtshof statuiert insoweit eine Pflicht zur anleger- und objektgerechten Beratung.

Als eine auf das Kapitalanlagerecht spezialisierte Kanzlei vertreten wir bundesweit eine Vielzahl geschädigter Anleger. Unsere Rechtsanwälte sind seit Jahren auf dem Gebiet des Kapitalanlagerechts tätig und verfügen über entsprechende Erfahrung hinsichtlich geschlossener Film- und Medienfonds.

Sollten auch Sie in den MMP Filmbeteiligungsfonds II investiert und ihr Geld verloren haben, scheuen Sie sich nicht mit uns Kontakt aufzunehmen.